26. IAKS Kongress 2019
Programm

Experts are invited to submit their ideas or specific proposal abstracts for either a presentation or round table discussion for the 2019 IAKS Congress.

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Die IAKS lädt Experten aus der ganzen Welt ein, ihre Vorschläge für Vorträge oder Podiumsdiskussionen für den Kongress 2019 einzureichen.

 

Dienstag, 5. November 2019

Aktive Städte entwickeln

Die erste Kongress-Session widmet sich internationalen, nationalen und lokalen Initiativen aus aller Welt. Experten präsentieren globale Strategien und Planungsmodelle, um ein aktiveres Leben in der Stadt Wirklichkeit werden zu lassen.

Am Nachmittag folgen Präsentationen aus Städten und Gemeinden, die wesentliche Schritte unternommen haben, um sich zu „Global Active Cities“ zu entwickeln. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung von Strategien zur Verbesserung der Stadtplanung, zur Optimierung von Aktivinfrastrukturen, zur Steigerung von Teilhabe in den einzelnen Stadtteilen und zur Gestaltung öffentlicher Plätze und Straßen mit Blick auf mehr Inklusion und Aktivität. Das Programm „Global Active City“ ist Teil der „Active Well-Being Initiative“ von TAFISA, evaleo und IOC.

 

Gala zur Verleihung der IOC IPC IAKS Architekturpreise 2019

Höhepunkt des Rahmenprogramms zum IAKS Kongress 2019 ist die Verleihung der IOC IPC IAKS Architekturpreise 2019 an Betreiber und Planer beispielhafter Sport-, Freizeit- und Erholungsanlagen. Die feierliche Gala findet am Abend des 5. November statt.

Mittwoch, 6. November 2019

Aktivierende Infrastruktur: Best Practices

Der Aufbau eines an Sport- und Freizeitaktivitäten ausgerichteten Profils ist ein viel zitiertes städtisches Ziel, doch gelingt es nur wenigen Großstädten, dies letztlich auch zu erreichen. Vertreter und Planer aus Städten in Nordamerika und Europa zeigen auf, wie sich die Infrastruktur in Großstädten an eine aktivere Lebensführung anpassen lässt als Antwort auf unterschiedliche kulturelle, geografische und urbane Rahmenbedingungen.

Die zweite Session des Tages legt den Schwerpunkt auf kleinere Städte. Diese haben in der Regel weniger Ressourcen, sodass die Realisierung aktiver und inklusiver Umgebungen für sie eine größere Herausforderung darstellt. Lernen Sie aus den Erfahrungen dänischer und britischer Betreiber und Architekten, moderne, ansprechende sowie finanziell und sozial nachhaltige Freizeitanlagen erfolgreich zu verwirklichen.

Donnerstag, 7. November 2019

Freizeit und Erholung: Wie sieht die richtige öffentliche und soziale Infrastruktur aus?

„Sporthallen für die Zukunft“ ist der anspruchsvolle Titel der ersten Session am dritten Kongresstag. Sporthallen bilden einen der grundlegenden Bausteine einer kommunalen Sport- und Freizeitinfrastruktur, doch ihre Planung und funktionale Ausgestaltung müssen weiterentwickelt werden, um den immer neuen Erwartungen und Nutzergruppen zu entsprechen. Ein internationales Podium zeigt Strategien auf, mit denen sich aktivierende Freizeitelemente in traditionelle Sporthallenkonzepte einbinden und integrierte Konzepte für Erholung, kulturelle und gesellschaftliche Nutzung umsetzen lassen.

Die sozialen und finanziellen Ziele für öffentliche Schwimmbäder lassen sich nur realisieren, wenn man die Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen versteht, die finanzielle Dimension des Betriebs in sämtliche Überlegungen einbezieht und auf dieser Grundlage das am besten geeignete Planungskonzept entwickelt. Mitglieder des IAKS-Expertenkreises „Bäder“ stellen Beispiele aus der Praxis verschiedener Länder vor und diskutieren Ziele in Verbindung mit Zukunftsstrategien für öffentliche Bäder.

Am Nachmittag folgt ein Ideenaustausch zwischen Eisbahnexperten aus Nordamerika und Europa über eine über das traditionelle Modell hinausgehende Planung und Gestaltung von Eisarenen. Das internationale Podium wird Beispiele erfolgreicher Eishallen mit einer oder mehreren Eisflächen für den Profi- und Freizeitsport sowie auf die lokale Bevölkerung zugeschnittene Veranstaltungsarenen mit Unterhaltungsaspekten vorstellen.

Freitag, 8. November 2019

Urbane Aktivitätszonen

Skate- und Bike-Parks haben sich zu einem globalen Trend entwickelt, sowohl in den Industriestaaten als auch in Ländern ohne nachhaltiges Sportinfrastrukturprogramm. Wie lassen sich die Anforderungen dieser Trendsportarten gleichermaßen berücksichtigen, sowohl als zukünftige olympische Disziplin wie auch in ihren sozialen Dimensionen?

Die Beliebtheit urbaner und suburbaner Aktivitäten wie Parkour, Hüpfen und Trampolinspringen haben private Investoren dazu veranlasst, entsprechende Indoor-Sportanlagen mit kommerziellem Charakter zu errichten. Welche Herausforderungen gibt es, welche Erfolgsgeschichten sind zu vermelden?

Erfahren Sie mehr über Konzeption, Planung und Betrieb urbaner Aktivitätszonen für junge Menschen und Junggebliebene!