Über den Kongress

Die Herausforderungen an die Planung, die Entwicklung und den Betrieb neuer und modernisierter Sport- und Freizeitanlagen sind so umfangreich und widersprüchlich wie nie zuvor. Die Bereitstellung öffentlicher Finanzmittel auf verschiedenen Ebenen ist erforderlich, um das Gemeinwohl heute und in Zukunft sicherzustellen. Insbesondere auf kommunaler Ebene sind die zuständigen Akteure bei Bau und Betrieb geeigneter Anlagen und Konzepte mit immer komplexeren Anforderungen und Hindernissen konfrontiert:

  • Immer mehr Menschen ziehen in städtische Ballungsräume und benötigen nicht nur Wohnraum, sondern auch Einrichtungen für Sport und Freizeit.
  • Die gesellschaftliche Struktur verändert sich, wird durch Einwanderung und Arbeitsmigration immer internationaler.
  • Einzelpersonen, soziale Gruppen und Sportorganisationen fordern eine stärkere Einbindung in die Planung und Gestaltung neuer Anlagen und partizipativere Prozesse.
  • Immer mehr Menschen sind bis ins hohe Alter aktiv und suchen nach geeigneten Anlagen und Konzepten, die ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten entsprechen.
  • Neue Sportarten und Freizeittrends, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, müssen sich in neu geplanten Anlagen wiederfinden.
  • Die Technologie nimmt entscheidenden Einfluss auf die Art und Weise, in der wir kommunizieren, am sozialen Leben teilnehmen, uns motivieren und unsere sich ständig verändernde Umwelt wahrnehmen.

Angesichts der stetig wachsenden Vielfalt an Benutzern, Anlagen und Konzepten werden der öffentlichen Hand für einzelne Projekte immer weniger Finanzmittel zur Verfügung stehen, sodass alternative Lösungen zur Projektrealisierung gefunden werden müssen. Nationale Regierungen und lokale Behörden müssen sich zudem mit der steigenden Adipositas in allen Altersgruppen auseinandersetzen, da sich abzeichnet, dass die nächste Generation erstmals weniger gesund sein wird als die derzeitige.

 

Über den Kongress:

Der IAKS Kongress für Planung, Bau, Modernisierung und Management von Sport- und Freizeitanlagen ist der traditionsreichste internationale Treffpunkt von Experten für Sportstätten und Freizeitanlagen.

Seit vielen Jahren erhält er hochkarätige Unterstützung vom Internationalen Olympischen Komitee, Internationalen Paralympischen Komitee, Sportaccord und dem deutschen Innenministerium.

Die Teilnehmer aus vielen verschiedenen Nationen umfassen Architekten, Ingenieure, Bauherren, Planer, kommunale Entscheider, technisches und operatives Management, Sportverbände und Vereine sowie die europäische Fachpresse.

Zeitgleich veranstalten Koelnmesse und IAKS die FSB - Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen - die weltgrößte Fachmesse für die Produkte und Leistungen der Branche.