Vom Breiten- bis zum Spitzensport – wie FIFA, World Rugby und FIH Kunstraseninnovationen fördern

Kunstrasen hat die Sportwelt verändert. Widriges Klima und eine starke Beanspruchung stehen nicht mehr im Widerspruch zu hochwertigen Sportplätzen. Innovationen in Faser- und Belagstechnologien haben aus einem mangelhaften Naturrasenimitat eine echte Alternative gemacht, die in immer mehr Sportarten genutzt wird. Im Feldhockey etwa ist Kunstrasen sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport inzwischen erste Wahl. 

Neben dem internationalen Feldhockeyverband (FIH) schätzen auch die FIFA und der internationale Rugbyverband (World Rugby) die Vorteile von Kunstrasenfeldern. Die drei haben deshalb ähnliche Standards erlassen, damit die Spielflächen sowohl der Gesundheit der Spieler als auch den Bedürfnissen der einzelnen Sportarten entsprechen. Jeder Sport drängt und treibt die Branche an, mit ihren Produkten den immer komplexeren Anforderungen gerecht zu werden. Besuchen Sie uns, und überzeugen Sie sich selbst.

Marc Douglas von World Rugby spricht über das „One Turf Concept“, eine bahnbrechende Strategie für multifunktionale Sportplätze der dritten Generation, die die von den drei Sportarten anerkannten Standards dokumentiert. Das Konzept wird die Nutzung multifunktionaler Sportplätze hoffentlich revolutionieren. In jahrelanger sorgfältiger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Branchenvertretern haben die drei Dachverbände mit der in diesem Jahr lancierten Initiative ein Gleichgewicht zwischen dem Wohlbefinden und der Leistung der Spieler sowie den Anforderungen im Breitensport gefunden. Marc Douglas wird auch darlegen, wie World Rugby die Herausforderungen beim Angebot erstklassiger Spielfeder meistert.

Feldhockey war die erste Sportart, in der sich Kunstrasen auf internationaler Ebene durchgesetzt hat. Bei den Olympischen Spielen in Rio waren es 40 Jahre, seit auf oberster Stufe auf Kunstrasen gespielt wird. Trotz dieser Tradition drängt auch der FIH auf Innovationen. Alastair Cox informiert über die aktuellen FIH-Initiativen, die die Nachhaltigkeit von Kunstrasenfeldern im Breitensport verbessern sollen. So sollen etwa Plätze mit anderen Sportarten, die wie Feldhockey ebenfalls kurz geschnittene Rasenfelder bevorzugen, geteilt werden. Auf Elitestsufe will der FIH beim Bewässern von Kunstrasenfeldern zudem den Wasserverbrauch senken und die Farbtöne bestimmen, die sich für Fernsehübertragungen am besten eignen. Mit all diesen Initiativen will der FIH seinem Ziel einer „Hockey-Revolution“ einen Schritt näher kommen und aus dem Feldhockey binnen zehn Jahren einen globalen Sport machen.

Auch im Breitenfussball hat sich Kunstrasen durchgesetzt, da mit dieser Unterlage Spielfelder stärker genutzt und erstklassige Plätze auch in Regionen angelegt werden können, die sich für Naturrasenplätze aus verschiedenen Gründen nicht eignen. Auch im Profifussball wird Kunstrasen immer häufiger eingesetzt. Katharina Wistel von der FIFA informiert über die Nutzung von Kunstrasen in Stadien und die vielen Herausforderungen, die sich bei der Ausrichtung grosser Turniere auf Kunstrasenplätzen bislang geboten haben. Sie wird ferner darlegen, was hinsichtlich Gestaltung, Installation und Unterhalt zu beachten ist, wenn in einem Stadion ein Natur- durch einen Kunstrasen ersetzt wird.