Geprüfte Fachkraft für Eissportanlagen

Anmeldung unter:
www.hwk-koeln.de

Fundamentierter Ausbildungsstandard für die Tätigkeit in den hochtechnisierten Anlagen der Kunsteisbahnen. Diese Fortbildung schafft mit der geprüften Fachkraft für Eissportanlagen erstmalig die Grundlagen für einen energetisch  wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Betrieb der technischen Anlagen sowie die Voraussetzungen zur Schaffung einer optimalen sportartgerechten Eisfläche.

Dieser Fortbildungslehrgang, der sich über 110 Unterrichtsstunden erstreckt, besteht aus einem theoretischen- und einem Praxisteil, letzterer wird in einer deutschen Eissporthalle absolviert. Die Teilnehmer/innen fertigen überdies eine Projektarbeit an, die neben den schriftlichen Prüfungen Bestandteil der Abschlussprüfungen sein wird.

Inhalte
 

  • Rechtliche Stellung der geprüften Fachkraft für Eissportanlagen
  • Verbände und Verbandsrichtlinien
  • Baurechtliche Vorschriften
  • Arbeitsschutzrechtliche Vorschriften/UVV
  • Eisaufbau und wirtschaftliche Eispflege
  • Eisbearbeitungsmaschinen (Betrieb und Pflege)
  • Grundlagen der Kälte-, Haus-, Gebäudetechnik und Energieeffizienz
  • Kälteanlagensicherheit, Schutzvorrichtungen
  • Messen, Steuern, Regeln (MSR)
  • Grundlagen der Gefährdungsanalyse
  • Grundlagen des Brandschutzes
  • Dokumentation und Betriebsabläufe
  • Allgemeine Aufgaben der geprüften Fachkraft für Eissportanlagen
  • Praxisteil
     

Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer eine anerkannte Berufsausbildung in einem gewerblichtechnischen Ausbildungsberuf mit Erfolg abgeschlossen hat, bereits als „Eismeister“ tätig ist, und an einer Maßnahme zur Vorbereitung auf diese Prüfung teilgenommen hat.
(2) Die Dauer der Vorbereitung sollte in der Regel mindestens 100 Stunden betragen.
(3) Zur Prüfung ist auch zuzulassen, wer eine mindestens über zwei Eissaisons gehende Berufspraxis in dem Fachgebiet, in dem die Prüfung abgelegt werden soll, nachweisen kann.

Zulassungsvoraussetzung für alle Teilnehmer/innen nach Abs. 1–3 ist zudem:
(a) der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Ersthelferkurs gemäß UVV GUV-VA5, der nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, gerechnet vom Tag der Prüfungsanmeldung.
(b) Die erfolgreiche und aktuelle Teilnahme an der Sicherheitsschulung entsprechend Betriebssicherheitsverordnung und BGR 500.

Abschluss

Nach vollständiger Teilnahme am gesamten Lehrgang und nach bestandener schriftlicher, praktischer (Projektarbeit) und mündlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ein anerkanntes Sachkundezertifikat.
 

Allgemeine Informationen
 

16. bis 27. April 2018
Theoretischer Teil und zwei schriftliche Prüfungen am 20. April und am 27. April 2018

Fortbildungszentrum Köhlstraße
der Handwerkskammer zu Köln
Köhlstraße 8
50827 Köln

29 bis 31. August 2018
Praktischer Teil und mündliche Prüfung

Eissporthalle Frankfurt am Main
Am Bornheimer Hang 4
60386 Frankfurt am Main

Veranstaltungsform:
Tageslehrgang mit bundesweiten Fachdozenten

Gesamtpreis:
1.450 Euro

Nebenkosten:
Prüfungsgebühren 200 Euro

Förderung:
Interessante Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern können unter dem Titel „Leitfaden Weiterbildung finanzieren“ der Stiftung Warentest heruntergeladen werden.

Methode:
Theoretischer und praktischer Unterricht

Anmeldung unter:
www.hwk-koeln.de

 

Termine 2019

Theoretischer Unterricht in Köln vom 6.-14. Mai 2019

Praxis im Eisstadion Frankfurt/Main vom 21.8. bis 23.8.2019

 

Kontakte
 

Fachliche Inhalte
VDEM e.V.
Dieter Matz (1. Vorsitzender)
Tel: 030/30613078
mobil: 0173/2030207
E-Mail: matz@vdem.de

Organisation
Handwerkskammer zu Köln
Werner Thorun 
Tel: 0221/2022-714
Fax: 0221/2022-301
Email: thorun@hwk-koeln.de